Geschichtliches zum Gasthaus
Die
Geschichte unseres Hauses geht bis ins Jahr
1896 zurück. Es ist seit dem immer in
Familienhand geblieben. Mathilde Haas
erhielt damals das 1. Schankrecht im alten,
heute abgerissenen, Wirtshaus zu dem auch
eine Metzgerei gehörte.
1932
erfuhr die Familie einen tragischen
Unglücksfall, der damalige Eigentümer Karl
Haas verunglückte bei einem Motorradunfall
tödlich. Metzgerei und Gasthaus wurden daher
nach dem 2. Weltkrieg aufgeteilt.
Johanna Haas (verheiratete Kurzmann),
erhielt die Metzgerei und Sohn Heinrich Haas
übernahm 1949 das Gasthaus.
1955
heiratete Heinrich Haas seine Karola (geb.
Wirth) und im selben Jahr wurde das Cafe mit
dem legendären Spiegelsaal angebaut. Im
Jahre 1964 wurde auf das Cafe ein Stockwerk
aufgesetzt und als Wohnung an die damalige
Lehrerin Gerhild Kraus vermietet.
An
denm Haus wurde in den Folgejahren immer
wieder gebaut und renoviert bis 1972 der
Freistaat Bayern das Gebäude wegen Verbreiterung
der Straße abreisen wollte.
Die
Gastwirtschaft wurde abgerissen, neu
aufgebaut und 1974 wieder eröffnet. In dem
heutigen Nebenraum befand sich bis 1992 die
Drogerie Weinhardt zur Miete.
1993
übernahm Sohn Werner Haas, der von 1978 bis
1981 im Hotel "Strauß" in Hof eine Kochlehre
vollzog, das Geschäft samt
Lottoannahmestelle. Im selben Jahr wurde der
Nebenraum angebaut und eine Ferienwohnung im
1. Stock eingerichtet. Im Oktober des
gleichen Jahres verstarb leider auch
Heinrich Haas ganz plötzlich.
1998
wurde im 2. Stock eine zweite Ferienwohnung
eingerichtet.
Das
Computerzeitalter erreichte auch den
Lottobetrieb, so wurde das erste Terminal
installiert, das alle Lottoscheine nach
München übermittelt.
Vor
der Euroumstellung 2002 war der Bierpreis
pro 1/2 Liter übrigens noch 3,60 DM in
unserem Lokal.
Im
Oktober 2010 wurde die 100jährige
Geschäftsverbindung mit der Gottsmannsgrüner
Brauerei gefeiert.